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Ju-Jutsu

Spartenleiter

plueschke Kinder haben Spaß beim Jujutsu Manuel Plüschke,
Tel. 09904 811292 oder
0176 24109742

Interesse

Kinder können ab 8 Jahre an dem Training teilnehmen. Zum ersten Treffen ist die Anwesenheit eines Elternteiles notwendig.
Bei der Kampfsportart Ju-Jutsu handelt es sich um eine Mischung aus mehreren Kampfsportarten wie: Karate, Judo, BJJ Aikido, usw. Neben Selbstverteidigung, werden Fairness und Verantwortung füreinander geschult. Im Laufe der Zeit können entsprechende Gürtelprüfungen abgelegt werden.
Die Trainingszeiten sind jeweils montags von 18.45 Uhr bis 20.00 Uhr, außer in den Ferien.
Wir freuen uns, Euch wieder Ju-Jutsu anbieten zu können und hoffen auf eine rege Beteiligung.

Was ist Ju-Jutsu?

Ju-Jutsu ist eine moderne Kampfsportart, die aus verschiedenen Elementen, wie Bewegungsformen, Fall- und Abwehrtechniken, Wurf-und Hebeltechniken sowie aus Schlägen, Tritten und Stößen besteht. Außerdem werden im Ju-Jutsu auch Prävention und Selbstbehauptung vermittelt.
Weiterhin ist Ju-Jutsu ein Selbstverteidigungssystem, das leicht erlernbar ist und unabhängig von Alter und Geschlecht wirkungsvoll angewendet werden kann.

Das Prinzip des Ju-Jutsu

Das Prinzip des Nachgebens und Ausweichens, das Ausnutzen des Gegnerischen Impulses, die vielseitigen Techniken, gepaart mit Reaktionsschnelligkeit, Beweglichkeit, Kraft und Mut führen zu extrem wirksamen aber dosierbaren Abwehrhandlungen.

Geschichte des Ju-Jutsu

Jujutsu 1900 fanden intensive Handelsbeziehungen zwischen Japan und Europa statt. 1906 lernte Erich Rahn Jiu-Jitsu von den Japanern und eröffnete die erste deutsche Jiu-Jitsu Schule in Berlin. Ab 1926 wurde Jiu-Jitsu in Deutschland wettkampfmäßig betrieben und hat sich als Sportart etabliert, bis 1933 die Bezeichnung Judo amtlich in Deutschland eingeführt wurde. 1936 wurden dann einheitliche Regeln für Judo und Jiu-Jitsu geschaffen, die im Wesentlichen den internationalen Judo Regeln entsprachen. So hatte sich das Wettkampfsystem Judo endgültig gegen das SV-System Jiu-Jitsu durchgesetzt und in letzter Konsequenz zur Entwicklung des Ju-Jutsu geführt.
Ab 1965 hatte man mit Karate und Aikido sehr weit entwickelte Kampfsysteme im DJB vertreten. Allerdings waren Judo und Karate reine, streng reglementierte Wettkampfsportarten. Aikido hatte sich den moralisch-philosophischen Aspekt als Ziel gesetzt. Das „alte“ Jiu-Jitsu fristete als Judo-SV ein Schattendasein und wurde immer unbedeutender und auch technisch überholt. Ein System für eine Selbstverteidigung, dass hier alle Aspekte berücksichtigte, fehlte. Genauso ein System war allerdings für viele Berufsgruppen wie Polizei, Bundesgrenzschutz, Justiz usw. dringend erforderlich. Im Jahre 1967 wurden dann einige hohe Dan-Träger vom DDK beauftragt, ein umfassendes Selbstverteidigungssystem zu entwickeln. Dies sollte aber auf Basis der bestehenden Kampfsportarten geschaffen werden.
Kinder-Jujutsu Am 28.01.1968 wurden auf dem Deutschen Dan Tag in Nürnberg die erarbeiteten Prüfungsrichtlinien nach langen Diskussionen angenommen. Am 22.04.1969 traten dann diese Richtlinien in mittlerweile überarbeiteter Form bundesweit in Kraft. Diese Richtlinien wurden noch des Öfteren geändert, um das Ju-Jutsu den immer wieder neuen Erkenntnissen anzupassen. 1980 wurde erwogen, Ju-Jutsu auch als Wettkampf einzuführen. Die Berliner Polizei begann damals damit und so schlossen sich immer mehr Bundesländer daran an. Erst Jahre später setzte sich der Ju-Jutsu Wettkampf im zivilen Bereich durch. 1981-1986 wurden die Techniken modifiziert und zwar dahingehend, dass sie der SV-Situation angemessen waren. Teilweise mussten die Techniken auch geändert werden, damit vom Prinzip her unterschiedliche Techniken (Karate, Aikido usw.) überhaupt zusammenpassten.
1985 fanden dann die ersten offiziellen Meisterschaften in Germering in Bayern statt. 1987 schloss sich die erste deutsche Meisterschaft in Berlin an. Am 20.10.1990 wurde dann der „Deutsche Ju-Jutsu-Verband“ (DJJV) gegründet. Am 02.05.1991 wurde die bayerische Sektion aus dem BJV entlassen und war somit endlich ein eigenständiger Fachverband, nämlich, der Ju-Jutsu-Verband Bayern (JJVB). 1997 durfte Ju-Jutsu zum ersten Mal an den World Games (Olympiade der nichtolympischen Sportarten) teilnehmen. 1998 fand die erste Weltmeisterschaft mit deutscher Beteiligung in Berlin statt. 1999 wurde vom DJJV eine Kommission unter Leitung eines Technischen Direktors gebildet, die das langsam schon wieder „veraltete“ Ju-Jutsu wieder den neuesten Gegebenheiten anpassen sollte. Seitdem entwickelt sich das Ju-Jutsu gemäß der Prämisse, „immer das Beste aus den bekannten Kampfsystemen zu adaptieren“. Somit bleibt Ju-Jutsu wohl eine der besten Kampfsportarten sowie Verteidigungssysteme weltweit.